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Filmkritik: Black’s Game

Filmkritik: Black’s Game

Dieser Film ist brutal. Nicht immer durch die Darstellung von Gewalt sondern meist durch die kompromisslose Ehrlichkeit der erzählten Bilder. Regisseur Óskar Thór Axelsson erzählt die Geschichte eines Mannes, der mehr oder weniger zufällig Fuß im isländischen Drogenmilleu fast. 

Doch dieses Milleu ist hart und schnell geht es nicht nur noch Drogen sondern um reine Machtdefinierung. Dazu kommen noch die absurden „Drogendealercharaktere“, die meist wie ein Haufen Psychopaten wirken und eine Liebesgeschichte, die aber kälter und trockener kaum sein könnte.

Axelsson schafft es dem Zuschauer oft den Eindruck zu vermitteln, dass sie sich in einer Traumwelt befinden und all die Bilder surreal sind, um dann den Kinobesucher wieder aus diesem Traum zu reisen und ihm zu zeigen, dass all die Geschehnisse passieren können und laut Intro auch auf einer wahren Begebenheit beruhen.

Der Film ist jedem zu empfehlen, doch sollte sich auch jeder bewusst sein, dass es so ein Film ist, der nachher sprachlos macht und jemandem noch die nächsten 3 Tage im Kopf bleibt, weil man immer wieder das Gesehen durcharbeitet und probiert nach zu vollziehen.

Die Bewertung der subtext.at-Redaktion:
4/5 Punkte

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Written by

Filmstudent an der Zürcher Hochschule der Künste.

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