Dreimal PILAR PALOMERO
Pilar Palomero zählt zu den wichtigsten Stimmen des neuen spanischen Kinos. Ihre Filme zeigen mit großer Sensibilität das Aufwachsen junger Frauen und thematisieren gesellschaftliche Erwartungen, Identität und weibliche Selbstbestimmung. Mit drei ihrer Werke war sie beim diesjährigen Heimatfilmfestival vertreten.
Fréwaka – zwischen Realität und Wahn
„Fréwaka“ ist kein klassischer Horrorfilm mit plakativen Schockmomenten, sondern ein subtiler, psychologischer Albtraum, der seine Zuschauer:innen schleichend in die Dunkelheit führt.
Mord – Our Lovely Pigslaughter Review
Im Regiedebüt von Adam Martinec kommt wie jedes Jahr eine Familie zusammen, um der Tradition des Schweineschlachtens nachzukommen – was allerhand familiäre Komplexitäten mit sich bringt.
WE are the Universe
Was, wenn du der letzte Mensch im Universum bist – und plötzlich antwortet jemand? Ty Kosmos verbindet Sci-Fi mit Herz und erzählt eine einsame, aber hoffnungsvolle Liebesgeschichte zwischen Sternenstaub und Sprachnachrichten. Berührend, skurril und überraschend aktuell.
Spermageddon: Eine Anal-yse
Wie der Titel Spermageddon bereits erahnen lässt, ist dieser Film vollgestopft mit Wortwitzen und Anspielungen. Der nicht allzu ernstzunehmende, doch durchaus ernsthaft produzierte Film bringt mit (Wort-)Witz und Charme die Hintergründe junger Lust auf die Leinwand.
Der Wunsch nach dem ewigen Sommer
Ein berührender dänischer Sommerfilm über Abschied, Überforderung und das Erwachsenwerden: Min Evige Sommer erzählt leise, aber eindringlich von einer Familie am Rand des Zerbrechens – und der Suche nach Halt inmitten der Trauer.
Neujahrsgrüße aus Bukarest
Winter 1989 in Rumänien: Ein ganzes Land wartet insgeheim darauf, dass das sozialistische Regime zerbricht. Und doch spielen sie weiter mit. Bespitzeln Kollegen, fügen sich dem System, und hoffen auf eine bessere Zukunft. The New Year That Never Came erzählt den Anfang vom Ende einer Diktatur.
Reflection in a Dead Diamond
Ein ehemaliger Spion, ein glitzerndes Meer und die Schatten der Vergangenheit: Der neue Film von Cattet & Forzani verwischt gekonnt die Grenzen zwischen Realität und Erinnerung – visuell überwältigend, erzählerisch herausfordernd und voll stilistischer Extravaganz
Wenn das Licht zerbricht – Tiefe Trauer im Kino
Una und Diddi führen eine heimliche Beziehung. Das soll sich aber ändern, als Diddi aufbricht, um endlich seine Fernbeziehung zu beenden. Doch als er auf dem Weg zu seiner Freundin Klara tödlich verunglückt, beginnt für die Hinterbliebenen eine Trauerreise, bei der sie sich zwischen Verlust, Eifersucht und neuen Emotionen unterstützen müssen.
Diagonale: Mut Brauchen Wir
Die Diagonale 2025 fand vom 27. März bis 1. April in Graz statt und zeigte über 160 Filme österreichischer Filmschaffender. Besonders beeindruckten Werke wie How to Be Normal and the Oddness of the Other World, Mond und Happy, die sich mit psychischer Gesundheit, feministischen Themen und Migration auseinandersetzen. Auch der Nachwuchs stand im Fokus.
